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Region gegen Castor

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04. Oktober 2011 0 Kommentare

Nach dem Ausstiegbeschluss des Bundestages keimte Hoffnung, dass es ein Abrücken von den Plänen gäbe, Gorleben zum Atomklo der Nation zu machen. Nun wird für den Spätherbst 2011 erneut ein Atommüll-Transport in Gorleben erwartet. Trotz der Proteste im vergangenen Jahr wollen Bundes- und niedersächsische Landesregierung auch in diesem November wieder Castoren aus der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague ins Wendland schicken. Die Zweifel an der Eignung des Salzstocks werden beiseitegeschoben. Darüber hinaus ergeben sich in diesem Jahr noch weitere Schwierigkeiten: Die zulässigen Strahlenwerte um das Zwischenlager könnten für dieses Jahr überschritten werden, wenn weitere Behälter eingelagert würden. Ob ein Transport unter diesen Umständen überhaupt legal wäre, ist unklar. Die Gewerkschaft der Polizei hat sich bereits gegen einen weiteren Castortransport ins Wendland ausgesprochen.
In dem von der Bundesregierung angekündigten Endlager-Gesetz könnte Gorleben eine zentrale Rolle spielen könnte. Damit hätten Hankensbüttel und das Isenhagener Land das unsichere Atomklo der Nation direkt vor der Haustüre. Der Endlagerstandort Gorleben wurde in den 1970er Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit willkürlich ausgewählt – aus rein politischen Gründen. Trotz Wasser von oben und Gas von unten wurden im vergangenen Jahr die Erkundungsarbeiten wieder aufgenommen. Wir fordern gemeinsam mit den Menschen im Wendland das endgültige Aus für das Endlagerprojekt im maroden Salzstock Gorleben. Gemeinsam wird der Protest wieder tausendfach auf die Straße getragen. Voraussichtlich am 1. Advent wird der Castortransport das Wendland erreichen: Daher unser Aufruf zur Teilnahme an der Großdemonstration gegen den erneuten Castortransport, am Samstag, den 26. November 2011.



 

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